IT Performance Management kann heute keine interne Angelegenheit der IT mehr sein - die Erwartungshaltung der Stakeholder geht berechtigterweise in Richtung Business Service Management - in Zeiten von Krisen und härterem Wettbewerb müssen grundsätzlich alle Optimierungs-Potentiale ausgeschöpft werden.
In dem Fall reicht jedoch ein rein technisches Monitoring der Infrastruktur bei weitem nicht mehr aus. -
Hier müssen unter Umständen weitere Grundlagen geschaffen werden.
Zielvorstellung muss ein Business-orientierter TOP-Down Ansatz sein, der ein Reporting entsprechend den Business Erwartungen, z.B. Business Kritikalität und Impact, Ausfallkosten auf der Business-Seite liefert und Grundlage auch für Projekte zur kontinuierlichen Serviceverbesserung und Business-Performance-Optimierung bietet,
Dazu müssen u.U. bestimmte Bedingungen, wie ein Mindest-Reifegrad der betroffenen Prozesse und gemeinsames Verständnis davon, welche Services welche Kritikalität bzw. welchen Impact für das Business haben, erst hergestellt werden.
Um allzu hohen Erwartungshaltungen vorzubeugen, sollte grundsätzlich ebenso ein Baselining eingeplant werden, um ein Bildder aktuellen Qualität inklusive Nutzungsverhalten und Auslastung aus einer Business-Sicht zu erhalten.
Ebenso müssen die entsprechenden Infrastruktur-Module mit den jeweiligen Business Services so verlinkt werden, dass eine direkte gegenseitige Zuordnung möglich ist, um z.B. Problem-Lösungs-Prioritäten richtig setzen zu können und langfristige Verbesserungsmaßnahmen im Bereich Performance und Ausfallzeiten planen zu können.
Mit einer solchen Baseline kann ein realistisches Bild erreichbarer Service-Level, Verfügbarkeiten und Kapazitäten als Grundlage für weitere Planungen, Aufwandsschätzungen und Priorisierungen zusammen mit der Business-Seite geschaffen werden.
Dieses kann dann wiederum innerhalb einer operativen Governance als Grundlage für die Etablierung eines Business orientierten Reportings und auch entsprechender Service Level Agreements genutzt werden.
Diese können dann tatsächlich die Service-Qualität aus Business-Sicht anstatt nur die einiger Infrastruktur Komponenten transparent machen.
In Outsourcing-Verhältnissen ist das Prinzip jeweils auch auf die externen Dienstleister zu übertragen.
Wenn diese Grundlagen geschaffen wurden, können die nächsten Schritte z.B. in Form von Projekten innerhalb eines Continual Serivce Improvements auch innerhalb der Zielvorstellungen der Business-Seite in Angriff genommen werden.
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